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Endlich ist es soweit!

Der erste Hass-Eintrag in meinem Gästebuch.

Ich sehe das als positives Zeichen an. Anscheinend schauen hier also hin und wieder auch mal interessierte Nicht-Pädos vorbei. Vielleicht findet ja neben hasssüchtig orientierten Menschen auch jemand hierher, der den ein oder anderen Gedanken ganz interessant findet oder der einfach einmal eine andere Sichtweise zu einem kontroversen Thema lesen möchte. Alternative Blickwinkel zum Thema Pädophilie zu vermitteln war ja mal eines der Ziele, weswegen ich diesen Blog gestartet hatte. Zugegeben schreibe ich dafür deutlich zu selten hier. Abwarten, ob ich es schaffe, das dauerhaft zu ändern. Es befinden sich allerdings auch jetzt schon eine ganze Reihe verschiedenster Beiträge hier archiviert, durch die man stöbern kann.
21.6.09 00:54


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Warum Widerstand gegen die Web-Sperren für jeden wichtig ist

Wie ich gerade feststellte, werde ich im Blog von SnoopyBoy zitiert. Er stellt sich dort gegen die aktuelle Protestbewegung, die sich gegen Ursula von der Leyen und ihre Internet-Sperren richtet. Er schreibt dort u.a.:
Die Parteipartei ist eine paranoide, verängstigte Partei, die nicht realisiert hat, dass es der Bundesregierung nicht um die Zensur von Meinungen im Internet geht, sondern um die hysterische, pauschale, reaktionäre und v.a. unreflektierte Kriminalisierung von Kinder- und Jugendpornografie im Internet!

Natürlich geht es der Bundesregierung momentan um eine hysterische Politik gegen Kinderpornographie, die das Thema aufbauscht, um damit Wahlkampf zu betreiben. SnoopyBoy bedenkt dabei jedoch nicht, dass alle Systeme, die jetzt aus diesem Anlass geschaffen werden, demnächst auch auf andere Bereiche angewendet werden können.

Aber kommen wir erstmal zurück zu den von ihm angeführten Punkten bezüglich Kinderpornographie. Dabei muss ich klar sagen, dass ich auch als Pädo eindeutig dafür bin, dass etwas gegen Kinderpornographie unternommen wird, bei der Kinder für die Produktion missbraucht und dazu gezwungen wurden. In solchen Fällen halte ich es durchaus für sinnvoll, zu versuchen diese löschen zu lassen. In einem Punkt hat er jedoch recht: es herrscht heute leider eine mangelnde Differenzierung, denn Bilder und Videos, die Kinder und Jugendliche selbst von sich gemacht und ins Netz gestellt haben, kann man natürlich nicht mit Missbrauchsszenarien gleichsetzen. Erstere sehe ich auch nicht als moralisch verwerflich an. Die neu eingeführte Gesetzgebung, die seit letztem Jahr ebenfalls Jugendpornographie (darunter fallen sogar pornographische Bilder von 17-jährigen) illegal gemacht hat, ist zudem völlig überzogen. Dass gewerbliche Jugendpornographie zum Schutz der Jugend verboten ist, macht Sinn, ansonsten ist solch eine Gesetzgebung aber unsinnig, da man in Deutschland ja bereits ab 14 Sex haben darf - da macht es einfach keinen Sinn, Pornographie von Unter-18-jährigen generell zu kriminalisieren.

Deshalb sollte man sich in diesem Bereich auch durchaus für mehr Differenzierung einsetzen. Momentan besteht jedoch eine ganz andere Gefahr und um die geht es bei der aktuellen Protestbewegung. Es geht darum, unsere Bürgerrechte zu verteidigen und ein potentiell gefährliches technisches System schon bei der Einführung zu bekämpfen, noch bevor es ausgeweitet werden kann.
weiterlesen
20.6.09 16:17


Internet-Zensur nun auch in Deutschland: Website-Sperren beschlossen

Vor einem halben Jahr warnte ich an dieser Stelle noch vor dem neusten Plan von "Zensursula" von der Leyen, Internet-Sperren in Deutschland einzuführen, um gegen Kinderpornographie im WWW vorzugehen. Leider wird dieser Plan jetzt Wirklichkeit werden, da der Bundestag die Umsetzung dieses Vorschlags beschlossen hat.

Es mag nun Leute geben, die meinen, ich als Pädophiler wäre gegen diese Sperren, um leicht an Kinderpornographie herankommen zu können. Dies ist aber nicht der Grund, da ich mir zum einen aus verschiedenen Gründen eh keine Kinderpornographie anschaue und zum anderen die bevorstehenden Sperren sowieso leicht umgehen könnte, wenn ich das denn wollte. Es geht bei dieser Sache gar nicht wirklich um Kinderpornographie, sondern um die Zensurinfrastruktur, die demnächst bei uns geschaffen wird. Ist sie erstmal da, ist die Versuchung groß, sie auch für die Zensur anderer Inhalte einzusetzen. Forderungen wird es viele geben - die erste ist sogar bereits ausgesprochen worden, natürlich auch aus Reihen der CDU.

Die Sperren mögen zwar leicht zu umgehen sein, wenn man technisch ein wenig Ahnung hat, für viele technisch unbegabte Internet-Nutzer in Deutschland dürften sie aber eine echte Zensur darstellen, sollte der Anwendungsbereich der Sperren erst einmal ausgeweitet werden. Da die Sperren für ihren eigentlichen Zweck eh ungeeignet sind (zu leicht zu umgehen), bringen sie keinen wirklichen Nutzen, stellen aber eine untragbare Gefährdung unserer freiheitlich-demokratischen Grundprinzipien dar.

Übrigens: Wie Frau von der Leyen immer wieder betont hat, dehnt sich die Kinderpornographie im Internet immer weiter aus, weshalb sie mit allen Mitteln gestoppt werden muss. Interessanterweise ist vor ein paar Tagen die polizeiliche Kriminalstatistik für 2008 veröffentlicht worden, wie heise berichtet. Ergebnis: Der Besitz und die Verschaffung von Kinderpornographie habe im Jahr 2008 um 24,1 Prozent auf 6.707 Fälle abgenommen.

Am heutigen Samstag hat die Piratenpartei in vielen deutschen Städten Demonstrationen gegen die Einführung dieses Zensursystems bei uns organisiert. Beginn ist jeweils 12:00 Uhr: http://www.loeschenstattsperren.de/

Wer Zeit & Möglichkeit hat, sollte daran teilnehmen, um der Politik zu zeigen, dass so ein System in Deutschland nicht erwünscht ist!
20.6.09 06:41


Versprecher bei Obama-Amtsantritt



Barack Obama ist nun seit Kurzem offiziell Präsident der USA. Eine amüsante Randnotiz beim Amtsantritt war ein Zögern Obamas beim Wiederholen des Eides.

Was war passiert? Der Fehler lag eindeutig bei Chief Justice John Roberts Jr., dessen Worte Obama beim Eid wiederholen musste. Roberts gab den offiziellen Text jedoch falsch wieder, denn er änderte die Reihenfolge der Worte.

Hier der offizielle Text von Wikipedia:
I do solemnly swear (or affirm) that I will faithfully execute the office of President of the United States [...]

Hier der Text, wie er von Roberts wiedergegeben worden ist:
I do solemnly swear that I will execute the office of President to the United States faithfully [...]

Wie man sieht, hat er das Wort "faithfully" ganz an den Schluss geschoben, was Obama, der den Text sicherlich vorher auswendig gelernt hatte, ins Zögern bringt, als er den Fehler bemerkt. Er muss sogar kurz grinsen, wenn man genau hinsieht. Sicherlich kein entscheidender Faux Pas und letztendlich nur menschlich, allerdings könnte man vom Chief Justice eigentlich erwarten, dass er einen solch kurzen Text bei einem Ereignis wie der Amtseinführung des US-Präsidenten Wort für Wort korrekt wiedergeben kann.

Das Wichtigste am heutigen Tag ist aber sicherlich, dass nun endlich eingetreten ist, worauf viele Menschen weltweit gewartet haben - Obama hat offiziell Bush als US-Präsident abgelöst. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich zeigen, ob er wirklich den angekündigten "change" bringen kann. Einige bedeutsame Punkte, wie die Förderung alternativer Energien und die Schließung von Guantanamo sind ja bereits von Obama angekündigt.
20.1.09 20:13


Internet-Zensur bald auch in Deutschland: Geplante Website-Sperren

Was gab es doch für eine Aufregung, als das Internet in China während der Olympischen Spiele auch für internationale Journalisten nur zensiert zugänglich war. Zu Recht, auch ich fand es damals richtig, dies offen und mit Nachdruck zu kritisieren. Zensur ist etwas Negatives, das sich gegen die demokratischen Grundwerte der Meinungs- und Informationsfreiheit richtet. Allerdings wird es langsam schwerer mit dem Finger auf China zu zeigen, denn auch Deutschland bewegt sich mehr in diese Richtung.

Das Schlagwort lautet mal wieder "Kinderpornographie". Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat diesen Begriff erneut in die Runde geschmissen, diesmal um eine Zensur des Internets in Form von Access-Sperren, die durch die Provider umgesetzt werden sollen, durchzusetzen. Dazu soll vom BKA eine Liste der zu sperrenden Websites verwaltet und jeden Tag upgedated an die Provider geschickt werden. Diese sollen dann beim versuchten Zugriff auf diese Adressen eine Warnmeldung darüber anzeigen, dass die Seite gesperrt ist, anstatt sie zu laden.

Leider ist auch diese Idee von Frau von der Leyen wieder mal wenig durchdacht. Wer wirklich auf Kinderporno-Websites surft, um dort solches Material online zu kaufen, muss sich ja bereits in einer Art Untergrund-Szene bewegen, um jeweils über aktuelle Adressen informiert zu sein. Es wurde ja auf der im Spiegel-Artikel erwähnten Pressekonferenz extra darauf hingewiesen, dass diese Domains häufig wechseln würden und tägliche Updates der Sperrlisten notwendig seien. Man sollte aber doch meinen, dass jemand, der sich im Internet gut genug auskennt, um sich in einer solchen Untergrund-Szene zu bewegen, in der Regel auch in der Lage sein sollte, Proxys oder Anonymisierungstools zu bedienen - wenn er dies nicht sowieso jetzt schon tut. Damit wären solche Access-Sperren wirkungslos, denn indem man den Zugriff über einen Proxy-Server umleitet, sind sie schnell umgangen.

Zusätzlich ist es aber auch fraglich, ob es wirklich soviele Paysites gibt, auf denen man Kinderpornographie online kaufen kann. Von einem Millionen-Geschäft ist mal wieder die Rede, aber ist dieses auch belegbar?
weiterlesen
18.1.09 20:57


Blickwinkel Reloaded

Fast zwei Jahre ist es jetzt her, dass ich hier das letzte Mal etwas geschrieben habe. In dieser Zeit gab es einiges anderes in meinem Leben, dem ich meine Zeit gewidmet habe, zudem fehlte mir auch die Motivation hier wieder anzufangen regelmäßig zu schreiben. Vermutlich werde ich da auch in Zukunft nicht regelmäßig zu kommen, aber ich habe mir zumindest vorgenommen hier wieder aktiv zu werden.

In letzter Zeit gab es einfach zuviele Dinge, die mich stören und ärgern. Soviel blinder Aktionismus in der Politik - ja, das ist nicht unbedingt etwas Neues, aber momentan gibt es leider wieder so einige neue negative Entwicklungen, seien es neue Jugendpornographie- oder Jugendschutzgesetze, die total am Ziel vorbei oder zumindest darüber hinausschießen oder seien es die jüngsten Vorhaben zur Internetzensur, womit Deutschland voraussichtlich dem traurigen Beispiel anderer Länder folgen wird. Viele Leute habe ich auch früher nicht mit meinem Blog erreichen können, aber jeder einzelne, der vielleicht einen neuen Denkanstoß hieraus gewinnen kann, ist es ja schon wert. Wenn man als einzelner auch nicht viel tun kann - das bisschen, das man tun kann, um seine Meinung zu äußern, um seiner Stimme irgendwo Gehör zu verschaffen, um Gegenargumente zu liefern - das sollte man tun, gerade als Boylover. Die neuen Medien eröffnen einem dabei einfache Möglichkeiten, z.B. mit Blogs wie diesem hier. Zumindest in unregelmäßigen Abständen habe ich deshalb entschieden, hier wieder zu schreiben. Warten wir ab, was daraus wird.

Als erstes habe ich dafür einmal meine Link-Liste auf der linken Seite generalüberholt. Leider gibt es die meisten Boylove-Blogs von vor zwei Jahren nicht mehr, da sie auf Druck von "Antis" bei Blogger und anderen Anbietern gelöscht worden sind. Freie Meinungsäußerung ist dort anscheinend nicht erwünscht. Ich habe mich einmal umgeschaut und ein paar aktuelle Blogs verlinkt.

Auf ein Neues.

Greeny
18.1.09 01:32


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